Anfang 2026 veröffentlichte die United Nations University den Global Water Bankruptcy Report - und der Titel ist keine Metapher. Erstmals beschreibt eine UN-Organisation die Menschheit als jemanden, der mehr Wasser verbraucht, als der Planet langfristig erneuern kann. Europa steht dabei klar in den roten Zahlen.
Dürren, Hochwasser und Wasserrestriktionen sind hier längst Realität. Neu ist die Bewertung: Wasser entwickelt sich zum entscheidenden Risiko für Menschen, Ökosysteme und Volkswirtschaften.
Grundwasserleiter leeren sich schneller, als sie sich auffüllen. Feuchtgebiete - Europas größte natürliche Wasserspeicher - haben mehr als die Hälfte ihrer Fläche verloren. Sturm- und Dürreschäden erreichen ein Ausmaß, das vielerorts nicht mehr versicherbar ist. Die Rechnung zahlen längst nicht mehr nur Staaten. Sie landet bei Unternehmen, Lieferketten und Investitionen.
Diese Seite ist Teil unseres Briefings für Risiko-, Nachhaltigkeits- und Finanzteams. Sie zeigt, wo Deutschland und Europa beim Thema Wasser stehen, welche Rolle naturbasierte Lösungen spielen und wie Unternehmen bereits auf die neue Risikolage reagieren.